Deutscher Gewerkschaftsbund

19.07.2018

"Wohnungswoche"

Es fehlt in der Rheinschiene an bezahlbarem Wohnraum. Selbst Arbeitnehmer/innen mit einem guten "Facharbeitereinkommen" haben Probleme, passenden Wohnraum zu finden, der bezahlbar ist. Aus diesem Grund engagieren sich unsere Stadt- und Kreisverände auch in dieser Frage. In den letzten Tagen fanden drei Termine statt, die sich mit der Schaffung bezahlbaren Wohnraums beschäftigten:

Wohnungsbauforum der Stadt Köln: Hier wurde diskutiert, wie genossenschaftliche Siedlungen behutsam nachverdichtet werden können, natürlich ohne die bisherigen Mieter zu verdrängen, ohne die Miete deutlich zu erhöhen und ohne das Wohnumfeld zu stark zu verdichten.

Sommerwerkstatt "Schöner Wohnen" des DGB NRW: Hier wurden noch einmal gewerkschaftliche Kernforderungen formuliert und lokale Handlungsansätze für die DGB-Stadt- und Kreisverbände diskutiert. Ein Beispiel: Die Forderung von Mieterverein und DGB in Köln, bei der Umgestaltung des Deutzer Hafens eine Quote von 70% bezahlbaren Wohnraums zu realisieren.

Gespräch mit Sven Lehmann und Katharina Dröge (beide MdB, B90/Grüne): Hier ging es darum, die wohnungspolitischen Forderungen der Kölner Gewerkschaften vorzustellen.

Mein Fazit für alle Veranstaltungen: Es gibt keine Kenntnisprobleme, sondern Umsetzungsprobleme!


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Jörg Mährle

Jörg Mährle

Jörg Mährle

 

Jörg Mährle arbeitet seit 2000 beim DGB in verschiedenen Funktionen. Seit 12/2017 ist er Geschäftsführer der DGB-Region Köln-Bonn. Vorher hat er erfolgreich eine kaufmännische Ausbildung in einem Handwerksbetrieb sowie ein Magisterstudium (Politikwissenschaften, Erziehungswissenschaften und Geografie) abgeschlossen. Er wurde 1966 in Kiel geboren.


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