Deutscher Gewerkschaftsbund

21.03.2018

Im Hörsaal: Diskussion mit Studierenden über Verhandlungsmanagement

Was sind Verhandlungen? Wie laufen sie ab? Welche Strategien gibt es? Was ist zu beachten? Mit diesen – und anderen – Fragen beschäftigten sich Studierende der Uni Köln im Rahmen des „Studium generale“. Neben der Theorie gab es auch einen inhaltlichen Block, in dem Experten/innen aus Politik und Wirtschaft über ihre beruflichen/politischen Erfahrungen mit Verhandlungen berichteten.

Der Einladung, um über gewerkschaftliches Verhandlungsmanagement zu berichten, bin ich gerne nachgekommen, um zwei Beispiele vorzustellen:

  • Mindestlohn: Von der Idee - zum Beschluss - zum Gesetz
  • „Amazon in Köln?“: Von der Positionsfindung zur Übertragung in den politischen Raum.

Im Anschluss hat sich noch eine spannende Diskussion über die Zukunft der Gewerkschaften ergeben. Mein Eindruck: Die Prekarisierung von Arbeit – Niedriglöhne, Befristungen, erzwungene Teilzeit, Werkverträge und Scheinselbständigkeit, Leiharbeit, Tarifflucht – hat ein Ausmaß erreicht, das zu einem Umdenken bei Beschäftigten beiträgt, die bisher keinen Bezug zu Gewerkschaften haben. Denn: Nur gemeinsam lassen sich die Arbeitsbedingungen verbessern. Die Gründung von Betriebsräten bei den Lieferdiensten Foodora und Deliveroo sind zwei gute Beispiele dafür.


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Jörg Mährle

Jörg Mährle

Jörg Mährle

 

Jörg Mährle arbeitet seit 2000 beim DGB in verschiedenen Funktionen. Seit 12/2017 ist er Geschäftsführer der DGB-Region Köln-Bonn. Vorher hat er erfolgreich eine kaufmännische Ausbildung in einem Handwerksbetrieb sowie ein Magisterstudium (Politikwissenschaften, Erziehungswissenschaften und Geografie) abgeschlossen. Er wurde 1966 in Kiel geboren.

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