Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 022/18 - 19.04.2018

DGB lobt interkommunale Zusammenarbeit

Die interkommunale Zusammenarbeit zwischen Bonn und den Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises bei der Schaffung von Gewerbeflächen ist nach Ansicht der Gewerkschaften sehr wichtig. „Wir begrüßen, dass die Stadt Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis die im letzten Jahr begonnenen strategischen Gespräche mit dem Ziel einer gemeinsamen Gewerbeflächenpolitik weiter vorantreiben und nun gemeinsame Flächen für gewerbliche Nutzungen identifizieren und entwickeln“, so Rainer Bohnet, stellvertretender DGB-Kreisvorsitzender Bonn/Rhein-Sieg, der sich explizit mit Verkehr und Infrastruktur befasst, und ergänzt: „Der DGB hat bereits in der Vergangenheit deutlich gemacht: Im Rahmen der Entwicklung strukturpolitischer Projekte und gemeinsamer Aktivitäten in der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik ist eine verbindliche interkommunale Zusammenarbeit unbedingt notwendig. Die Nutzung von Synergieeffekten ohne die eigene Identität zu verlieren, ist Ausdruck eines verantwortungsbewussten Umgangs mit personellen und finanziellen Ressourcen und kommt den Menschen, die in unserer Region leben, zu Gute.“

Der DGB-Kreisvorsitzende Bernd Weede ergänzt: „Die strategische Kooperation muss auch auf den Wohnungsbau ausgeweitet werden, um den Wohnungsnotstand in der Region zu mildern.“ Wohnungsbau, Gewerbeflächen, Verkehr, öffentliche Infrastrukturen und natürlich auch der Natur- und Umweltschutz sind für den DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften der Schlüssel für Wohlstand und Gute Arbeit. „Überall dort, wo neue Arbeitsplätze entstehen, müssen zeitgleich, und möglichst in erreichbarer Nähe, bezahlbare Wohnungen vorhanden sein“, beschreibt Weede die politische Ausgangslage, „Die Kommunen können nur im Schulterschluss die bestehenden Herausforderungen meistern.“


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Bezahlbarer Wohnraum für Bonn/Rhein-Sieg

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