Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 012/16 - 24.02.2016

DGB Köln: Keine Verzögerungen beim Bau der Leverkusener Brücke

Der Neubau der Leverkusener Autobahnbrücke ist ein vordringliches Projekt, um die katastrophale Verkehrssituation auf dem Kölner Autobahnring zu entschärfen. Deswegen stößt der Vorstoß von CDU und Grünen, breitere Radwege zu Lasten der Anzahl der Fahrspuren zu planen, beim Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) in Köln auf Unverständnis.

„Die Planung von Straßen NRW berücksichtigt die künftigen Bedarfe dieser Hauptverkehrsachse“, so der Kölner DGB-Vorsitzende Andreas Kossiski: „Dies gilt sowohl für die Anzahl der Fahrspuren, als auch für die Breite der Rad- und Fußwege. CDU und Grüne setzen sich über diese Bedarfsplanung hinweg, ohne nachvollziehbare Gründe zu liefern. Sachpolitik sieht anders aus. Planung und Bau der Brücke dürfen nicht durch das ‚Schwarz-Grüne-Wunschkonzert‘ verzögert werden.“

Bedenklich ist es nach Auffassung von Andreas Kossiski, dass die Stadt Köln die Position von CDU und Grüne bei ihrer Stellungnahme an die Bezirksregierung aufgenommen hat, ohne den Stadtrat zu beteiligen: „Eine städtische Stellungnahme, die im Eilverfahren durch den Stadtentwicklungsausschuss gepeitscht wird, nimmt den Rat nicht ernst.“

Der Kölner DGB-Vorsitzende hofft, „dass sich hier kein neues System etabliert. Nach der Entscheidung von CDU und Grünen gegen den Ausbau des Godorfer Hafens ist dies nun der zweite Vorstoß, dem es an einer fachlichen Begründung fehlt und der zu Lasten des Wirtschaftsstandortes geht.“


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16.03.2005
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