Deutscher Gewerkschaftsbund

PM KSSQ - 01.10.2018

Köln stellt sich quer“ zieht positive Bilanz

Mit seiner Lesung für Demokratie, Menschenrechte und Frieden anlässlich des Erdogan-Besuches konnte „Köln stellt sich quer“ am Samstag im gut besuchten Open airBereich des  Kölner Stadtgarten ein sichtbares und nachdenkliches Signal setzen, mit  vielen vielfältigen und bewegenden Beiträgen.

„Köln stellt sich quer“ dankt allen, die mitgewirkt, spontan zugesagt und dazu beigetragen haben, die Veranstaltung so erfolgreich zu gestalten.

Der Samstag bekräftige auch noch einmal den Beschluss aller demokratischen Fraktionen und Gruppen am 27. 9. im Kölner Rat: 

"Die politischen Entwicklungen in der Türkei betrachten wir seit längerem  mit großer Sorge. Das Handeln der türkischen Regierung verletzt täglich Menschenrechte. Meinungs- und Pressefreiheit sind eingeschränkt. Dies entspricht nicht den demokratischen Werten, für die der Kölner Rat und die Stadtgesellschaft stehen….. Wir setzen den Ansichten und Taten des türkischen Präsidenten ein unmissverständliches Plädoyer für Menschenrechte, Rechtstaatlichkeit, Toleranz, Meinungs - und Pressefreiheit entgegen". 

Die Dringlichkeit dieses Aufrufes spiegelte sich in den Lesungen, angefangen von Abdul Kadir Konuk bis Osman Okkan. Mit seinem Appel, weiterhin den Dialog zu suchen und das Miteinander zu gestalten, schloss nach drei intensiven Stunden die Veranstaltung.

Besonders  nachhaltig wurde im Stadtgarten  auch die Freilassung des inhaftierten Journalisten Adi Demirci gefordert.

++ Es lasen: >Abdul Kadir Konuk, Schriftsteller >Johannes Benecke & Stefko >Hanushevsky, Schauspiel Köln >Helge Malchow, Verleger >Christian Linker, Schriftsteller >Frank Überall, Journalist >Eva Weisweiler, Schriftstellerin >Osman Okkan, Filmemacher und Journalist >Richard Bargel, Musiker >Emran Oran, IG Bau >Fatih Cevikkollu, Kabarettist >Lale Akgün,Schriftstellerin >Irene Franken, Frauengeschichtsverein.


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Dieser Artikel gehört zum Dossier:

Köln stellt sich quer (2018)

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