Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 053/18 - 10.10.2018

Verkehrswende: Fahrpreiserhöhung ist der falsche Weg

Als vollkommen falsche Politik bezeichnet der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Bonn die anstehende Preiserhöhung im öffentlichen Nahverkehr. 
„In einer Region, in der hunderttausende Menschen täglich pendeln, ist eine Fahrpreiserhöhung ökologisch und verkehrspolitisch Gift”, so der Kreisvorsitzende Bernd Weede. „Wir brauchen ein attraktives ÖPNV-Angebot zu günstigen Preisen, damit die Verkehrswende gelingt und mehr Menschen Busse und Bahnen nutzen. Wer die Verkehrswende will, darf nicht an der Preisschraube drehen!“

Rainer Bohnet, Verkehrsexperte des DGB Bonn/Rhein-Sieg ergänzt: „Es ist Hohn, dass man mit Bundesmitteln ein 365-Euro-Ticket für Neukunden auflegen will und auf der anderen Seite den Fahrpreis für Bestandskunden deutlich erhöht. Das ist kontraproduktiv. Sinnvoller wäre es, die unstrittigen Kostensteigerungen durch einen höheren öffentlichen Zuschuss zu kompensieren. Wir brauchen einen Nahverkehr, der die Umwelt, die Straßen und die Menschen entlastet. Dazu braucht es drei Dinge: Zuverlässigkeit, Effizienz und günstige Preise. Doch damit tun sich die Verantwortlichen des VRS schwer. Städte wie Wien oder Kopenhagen machen es besser.”


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Blog mit Einblicken in gewerkschaftliche Themen und die Arbeit der DGB-Region Köln-Bonn, die nicht in offiziellen Pressemitteilungen oder Positionspapieren zu finden sind. Von Jörg Mährle, Geschäftsführer der DGB-Region Köln-Bonn