Deutscher Gewerkschaftsbund

PM ver.di K-B-L - 15.03.2018

Nach der 2. Verhandlungsrunde: Zeichen stehen auf Warnstreik

Arbeitskampfmaßnahmen noch vor Ostern
Einladung zur Pressekonferenz am 19. März 2018

Die zweite Verhandlungsrunde in der Tarifrunde für den öffentlichen Dienst am 12. und 13. März 2018 in Potsdam endete ohne Ergebnis. Unmittelbar im Anschluss kündigte die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di bis zum nächsten Verhandlungstermin am 15. und 16. April 2018 in Potsdam Warnstreiks in Betrieben im gesamten Tarifbereich an. „Sowohl in der Höhe als auch bezogen auf die Struktur des Tarifabschlusses, gibt es keine Annäherung. Im Gegenteil hat die Arbeitgeberseite wiederum kein Angebot vorgelegt und provoziert damit Warnstreiks“, sagte der Bezirksgeschäftsführer des ver.di Bezirks Köln-Bonn-Leverkusen, Daniel Kolle.

In der kommenden Woche ruft ver.di deshalb u.a. die Beschäftigten der Rhein-Energie, der Abfallwirtschaftsbetriebe, den städtischen Kliniken, der Bundesagentur für Arbeit, des Jobcenters, der Stadt Köln, der kommunalen Kindertagesstätten und der KVB zu ganztägigen Warnstreiks auf.

ver.di fordert für die Tarifbeschäftigten bei Bund und Kommunen u. a. eine Gehaltserhöhung von 6,0 Prozent, mindestens aber 200 Euro. Um diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen, werden sich die Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst im Bezirk Köln-Bonn-Leverkusen zahlreich an den Warnstreiks beteiligen. „Jetzt sind die Beschäftigten gefragt, noch mehr Druck aufzubauen. Wollen die Arbeitgeber in der dritten Verhandlungsrunde eine Einigung, wie vom Vorsitzenden des Verbands der kommunalen Arbeitgeber angekündigt, ist nicht systematische Hinhaltetaktik angezeigt, sondern ein Entgegenkommen mit einem Angebot, das die herausragenden Leistungen des öffentlichen Dienstes würdigt“, so Kolle abschließend.

Zur Information der Medien über die geplanten Warnstreiks lädt der ver.di Bezirk Köln-Bonn-Leverkusen am Montag, dem 19. März 2018 um 13:30 Uhr zu einer Pressekonferenz in den Sitzungssaal im 1. Obergeschoss des DGB Haus, Hans-Böckler-Platz 1, 50672 Köln, ein. An der Pressekonferenz nehmen auch Beschäftigte der Stadt Köln und kommunaler Betriebe teil und stehen für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.
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Quelle: ver.di-Bezirk Köln-Bonn-Leverkusen, Hans-Böckler-Platz 9, 50672 Köln


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Blog mit Einblicken in gewerkschaftliche Themen und die Arbeit der DGB-Region Köln-Bonn, die nicht in offiziellen Pressemitteilungen oder Positionspapieren zu finden sind. Von Jörg Mährle, Geschäftsführer der DGB-Region Köln-Bonn