Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 023/15 - 13.03.2015

DGB sieht Stadtverwaltung als wichtigen Arbeitgeber

Personaleinsparung führt zu Serviceabbau

„Die Stadtverwaltung ist einer unserer wichtigsten Arbeitgeber“, sagt Bonns DGB-Chef, Ingo Degenhardt. Der Gewerkschafter vertritt in diesem Punkt eine andere Auffassung als die hiesige IHK, für die der geplante Stellenabbau in der aktuell geführten Haushaltsdebatte nicht ausreichend ist. „Wenn die Wirtschaft bereit sei, durch Personalabbau Einschränkungen in der Servicequalität in Kauf zu nehmen, dann gilt das noch lange nicht für die Bürgerinnen und Bürger und nicht für die berufstätige Bevölkerung. Arbeiter, Angestellte und Beamte sind auf ein gutes und ausreichendes Dienstleistungsangebot angewiesen“, meint Degenhardt.

Er erläutert weiter, dass die Servicezeiten im städtischen Verwaltungsbereich vielmehr auf die Arbeitszeiten der Menschen abgestimmt sein müssen. Dies dürften nach Ansicht des Gewerkschafters, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von einer modernen Verwaltung erwarten können.

Dem DGB geht es darüber hinaus um die Sicherung von Arbeitsplätzen, um genügend Personal für die zu erledigenden Aufgaben und um eine vernünftige Ausbildungsquote. „Auch die Stadt Bonn als Arbeitgeber hat eine Verpflichtung den hier lebenden Menschen berufliche Perspektiven zu ermöglichen. Personaleinsparungen hingegen werden zwangsläufig zu Arbeitsverdichtungen führen. Diese gehen dann zu Lasten der Beschäftigten und erhöhen Ausfallzeiten. Rat und Verwaltung haben im Personalbereich eine besonders große Verantwortung“, so Degenhardt.


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16.03.2005
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