Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 15/12 - 20.04.2012

Gesellschaftliches Bündnis ruft zu friedlichen Aktionen am 1. Mai auf!

„Bonn ist eine weltoffene Stadt – getragen von gegenseitigem Respekt, Toleranz und bunter Vielfalt!“ heißt es im Aufruf Bündnis- Bonn - Nazifrei.

Ingo Degenhardt, ehrenamtlicher Vorsitzender des DGB-Kreisverbandes Bonn/Rhein-Sieg und Initiator des Bündnisses erklärt dazu:„ Wir werden uns in Bonn am 1. Mai gemeinsam, machtvoll und erfolgreich quer stellen gegen einen Aufmarsch von Neonazis und autonomen Nationalisten. Deshalb geben wir den Bonnerinnen und Bonnern, kirchlichen Vertretern, Gewerkschaftern, Verbänden, Initiativen und Organisationen, die Gelegenheit sich an vielfältigen und friedlichen Aktionen - in der Innenstadt, in Beuel, in Bad Godesberg und anderen Stadtteilen zu beteiligen und selber aktiv zu werden.

Bonn ist unsere Stadt, Bonn ist eine bunte und internationale Stadt. Mit dem „Bündnis - Bonn – Nazifrei“ ist es uns gelungen wichtige gesellschaftliche Gruppen zu bündeln. Damit ist ein überwältigender Erfolg in kürzester Zeit gelungen.“

„Wir, die Unterstützerinnen und Unterstützer, wenden uns mit vielfältigen und friedlichen Aktionen gegen Rechtsradikalismus. Wir fordern alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich an den jeweiligen friedlichen Aktionen und Protesten zu beteiligen und auch selbst mit kreativen Mitteln aktiv gegen Rechtsradikalismus zu werden. In Bonn gibt es keinen Platz für Naziaufmärsche, Geschichtsrevisionisten, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und Rassismus“, so lautet der Aufruf.

Degenhardt betont, dass mit diesem Aufruf alle am 1. Mai ihre Haltung gegen den Aufmarsch der Neonazis, gegen Rechtsradikalismus und Rassismus zum Ausdruck bringen können und sich an den vielfältigen und friedlichen Aktionsformen beteiligen können.

„Wir als Gewerkschafter haben uns ganz klar dafür ausgesprochen, unsere Demonstration und Kundgebung, wie in den vergangenen Jahren durchzuführen und keinen Fußbreit von unseren Veranstaltungsorten zurückzuweichen. Alle Demokratinnen und Demokraten sind eingeladen mit uns gemeinsam am Tag der Arbeit für unsere Ziele zu demonstrieren und auf dem Bonner Marktplatz ein eindeutiges Zeichen gegen Rechts zu setzen“, so der DGB Vorsitzende.

Alle, die diesen Aufruf mit unterzeichnen wollen, können dies dem DGB in Bonn unter bonn@dgb.de oder telefonisch unter 0228-965780 mitteilen.

Erstunterstützer:

Bundesstadt Bonn, DGB-Kreisverband Bonn/Rhein-Sieg, DGB-Region Köln-Bonn, Evangelischer Kirchenkreis Bonn, Katholisches Stadtdekanat Bonn, SPD Bonn, CDU Bonn, Katholikenrat Bonn, Gedenkstätte für die Bonner Opfer des Nationalsozialismus - An der Synagoge e.V., Deutscher Mieterbund Bonn/Rhein-Sieg/Ahr e.V., Personalrat der LVR-Klinik Bonn, Diakonisches Werk Bonn, Synagogengemeinde Bonn, DEHOGA Nordrhein e.V., Hotel- und Gaststätteninnung Bonn/Rhein-Sieg-Kreis r.V., Evangelische Migrations-und Flüchtlingsarbeit Bonn, Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen (BIM) e.V., Ökumenische Flüchtlingshilfe Bonn, Bündnis Bonn stellt sich quer – Neonazis blockieren, Religions for Peace Bonn/Köln, GEW-Stadtverband Bonn, GEW-Kreisverband Rhein-Sieg, Arbeitgeberverband Bonn und Rhein-Sieg Kreis e.V., Kreishandwerkerschaft Bonn/Rhein-Sieg, Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg, Volkshochschule Bonn, Caritasverband für die Stadt Bonn e.V., Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Bonn, Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege im Rhein-Sieg-Kreis, Betriebsräte in der Friedrich-Ebert-Stiftung, Evangelischer Kirchenkreis An Sieg und Rhein, Evangelischer Kirchenkreis Bonn Bad Godesberg - Voreifel, EVG-Ortsverband Bonn/Rhein-Sieg, IG BAU Bezirksverband Köln-Bonn, IG BCE Bezirk Köln-Bonn, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Kreisvereinigung Köln, Integrationsrat der Bundesstadt Bonn, Gewerkschaft der Polizei Kreisgruppe Bonn, IG Metall Verwaltungsstelle Bonn/Rhein-Sieg, Bündnis90/Die Grünen Kreisverband Bonn, ver.di-Bezirk NRW-Süd, Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten Region Köln, FDP Kreisverband Bonn, FDP Stadtratsfraktion Bonn, Die Linke Kreisverband Bonn, Die Linke Stadtratsfraktion Bonn, Ev. Studierendengemeinde (ESG) Bonn, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Bonn eV (GCJZ), Einzelhandelsverband Bonn Rhein-Sieg Euskirchen e.V., Deutsch-Israelische-Gesellschaft AG Bonn

Jürgen Nimptsch (Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn), Ingo Degenhardt (ehrenamtlicher Vorsitzender DGB-Kreisverband Bonn/Rhein-Sieg), Andreas Kossiski (Regionsvorsitzender DGB-Region Köln-Bonn), Ernesto Harder (Vorsitzender SPD Bonn), Philipp Lerch (Vorsitzender CDU Bonn), Renate Hendricks (SPD), Ulrich Kelber (MdB SPD), Bärbel Richter (Vorsitzende SPD Ratsfraktion), Bernhard „Felix“ von Grünberg (SPD), Benedikt Hauser (CDU), Norbert Röttgen (MdB CDU), Klaus-Peter Gilles (Vorsitzender CDU Ratsfraktion), Werner Hümmrich (Vorsitzender FDP Bonn), Joachim Stamp (Generalsekretär der FDP-NRW), Franziska Müller-Rech (FDP), Hildegard Hohmann (Bonn), Barbara Wrany (FDP), Peter Sonnet (Vorsitzender Stattreisen/Bonn erleben e.V. und im Vorstand Verein An der Synagoge e.V.), Hans Pakleppa (Bonn), Katja Dörner (MdB Bündnis90/Die Grünen), Dr. Manfred van Rey (Vorsitzender des Trägervereins der Gedenkstätte Bonn), Astrid Mehmel (Leiterin der Gedenkstätte Bonn), Ulrich Thomas, Pfarrer a.D.


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16.03.2005
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