Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 005/17 - 20.02.2017

DGB begrüßt die Gründung der Metropolregion Rheinland

„In einer globalisierten Welt ist es für eine Region wichtig, sich auch international sichtbar zu machen und für seine Interessen gemeinsam einzustehen“, erklärt Andreas Meyer-Lauber, Vorsitzender des DGB NRW. „Daher begrüßen die Gewerkschaften die heutige Gründung der Metropolregion Rheinland. Der Verein kann daran mitwirken, Wachstum und sozialversicherte Beschäftigung zu steigern. Davon profitiert nicht nur das Rheinland, sondern ganz Nordrhein-Westfalen.“

Akute Verkehrsprobleme in der Region zeigten, dass eine intensivere Zusammenarbeit besonders von Kommunen dringend nötig sei. Dies gelte zum Beispiel für die Umleitung der Verkehrsströme aufgrund der Teilsperrungen der A1-Brücke bei Leverkusen oder der A40-Brücke in Duisburg. „Es ist deshalb richtig, dass die Metropolregion Rheinland neben internationalem Standortmarketing auch die Schwerpunktthemen Verkehr und Infrastruktur angehen will“, so Meyer-Lauber.

„Perspektivisch muss die Metropolregion aber noch weitere Themen anpacken“, findet der Kölner DGB-Vorsitzende Andreas Kossiski. „Der Fokus darf nicht allein auf wirtschaftlichen Kriterien liegen. Der Erfolg wird auch davon abhängen, ob es gelingt, die Lebensqualität der rund 8,5 Millionen Menschen, die hier leben, zu erhöhen und der wachsenden sozialen Ungleichheit zu begegnen. Die Metropolregion muss sich für die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stark macht. Das heißt: Sichere Beschäftigung zu fairen Löhnen.“


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