Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 002/18 - 16.01.2018

DGB: Baumaßnahmen beim S 13-Ausbau dulden keinen Aufschub

"Keine gute Idee" nennt Bernd Weede, Vorsitzender des DGB Kreisvorstand Bonn/Rhein-Sieg, die Überlegung der Deutschen Bahn eines Baustopps der S-Bahn-Linie 13, um den Güterverkehr umzuleiten: "Dies würde den dringend notwendigen Ausbau der S 13 vom Flughafen Köln/Bonn über Troisdorf bis nach Bonn-Oberkassel um Jahre verzögern."

Rainer Bohnet, Bahnexperte im DGB Kreisverband Bonn/Rhein-Sieg, konstatiert: "Laut dem Pendleratlas von IT.NRW fahren mehr als 131.000 Berufspendlerinnen und - pendler täglich nach Bonn. Fast 54.000 Menschen pendeln aus Bonn. Für Köln stehen fast 316.000 Ein- und mehr als 144.000 Auspendlerinnen und –pendler in der Statistik. Und auch aus, in und innerhalb des Rhein-Sieg-Kreises wird gependelt. Die linksrheinische Bahnstrecke ist vollkommen überlastet. Wir brauchen deshalb den Ausbau der rechtsrheinischen Linie - und das besser heute als morgen.“

Weede begrüßt die Appelle aus Kommunalpolitik, des Nahverkehrs Rheinland, der Stadt Bonn, sowie des Rhein-Sieg-Kreises gegen eine Bau-Unterbrechung: „Wir müssen gemeinsam klar machen, dass die erforderlichen Baumaßnahmen keinen Aufschub dulden.“


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16.03.2005
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