Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 059/14 - 10.12.2014
Mit rheinischer Toleranz „Zesamme stonn“

DGB ruft Bonner Bevölkerung zur Kundgebung auf

Nach Dresden und Düsseldorf nehmen die „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes – Pegida“ mit Unterstützung von Pro NRW nun auch Bonn ins Visier ihrer Kampagne. Unter dem Namen „Bogida – Bonner gegen die Islamisierung des Abendlandes“ ist ein zweistündiger Fackelzug, als Abendspaziergang getarnt, durch die Innenstadt geplant. Bonns DGB-Chef, Ingo Degenhardt, sagt: „Diesem Treiben werden wir nicht tatenlos zusehen. Unsere Stadt ist weltoffen, sie ist geprägt von rheinischer Toleranz, bunter Vielfalt und gegenseitigem Respekt. Ich rufe alle friedliebenden Menschen in Bonn und der Region auf, am kommenden Montagabend ein deutliches Zeichen gegen islam- und ausländerfeindliche Aktivitäten zu setzen.

Bereits 2012 hatte sich auf Initiative des DGB ein gesellschaftlich breit aufgestelltes Bündnis „Bonn bleibt bunt“ zum damaligen Aufmarsch von Neonazis und autonomen Nationalisten am 1. Mai gegründet. Degenhardt: „Unser Bündnis steht unter der Überschrift ‚Bonn ist eine weltoffene Stadt – getragen von gegenseitigem Respekt, Toleranz und bunter Vielfalt!‘ Daran hat sich nichts geändert. Lasst uns also alle erneut Zesamme stonn.“ Der DGB richtet seinen Appell nicht nur an die Bevölkerung sondern spricht darüber hinaus die Parteien, Organisationen, Verbände und die Kirchen an.

Das Bündnis „Bonn stellt sich quer“ hat bereits zu einer Gegenkundgebung aufgerufen.
Degenhardt weiter: „Die turnusgemäße und zeitgleich stattfindende Vorstandssitzung unseres Kreisverbandes werden wir nach vorn verlegen, um ab 17.30 Uhr auf dem Bonner Marktplatz präsent zu sein und Flagge zu zeigen.

Nachtrag:

Bitte beachten Sie die genauen Anfangszeiten und aktuelle Ablaufplanung unter: http://www.bonn-stellt-sich-quer.de/


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16.03.2005
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