Deutscher Gewerkschaftsbund

20.07.2018
Deutscher Personalräte-Preis 2018:

Nominierung für Personalrat der Bundespolizei, Köln

Seit 2010 setzt der „Deutsche Personalräte-Preis“ ein deutliches Zeichen und lenkt die Aufmerksamkeit auf beispielhafte Projekte und Initiativen in der Personalvertretung. In 2018 ist der Personalrat der Bundespolizei, Köln, für ein „Konzept zum Einsatz in ihrer Verwendung vorübergehend eingeschränkter Polizeibeamter“ nominiert.

Aufgrund der Zunahme der dienstunfähig erkrankten MitarbeiterInnen entwickelte der Personalrat zusammen mit der Inspektionsleitung ein „Konzept zum Einsatz in ihrer Verwendung vorübergehend eingeschränkter Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten“. Dieses besteht aus sieben Tätigkeitsbereichen, die nicht bindend sind, sondern verändert oder ergänzt werden können. Alle Tätigkeiten sollen dazu dienen, polizeilich eingesetzte KollegInnen administrativ zu unterstützen bzw. zu entlasten. Das Ergebnis: Die Anzahl der Langzeit- und Dauererkrankungen ist rückläufig. Wegen der Berücksichtigung persönlicher und gesundheitlicher Belange der Betroffenen konnten in Abstimmung mit dienstlichen Notwendigkeiten Fehlzeiten verhindert werden; Menschen mit Behinderung können deutlich besser dienstlich eingesetzt werden. Geplant ist nun der Abschluss einer Dienstvereinbarung, mit der verbindliche Verfahrens- und Arbeitsabläufe festgeschrieben werden sollen.

Hintergründe und Informationen zum Preis und der Nominierung unter: https://www.dgb.de/-/Rvk


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