Am 2. April will die rechtsradikale Pro-Gruppierung mit zwei Kundgebungen und einem Demonstrationszug gegen den Bau von zwei Moscheen in Bonn demonstrieren.
Die vom Verfassungsschutz beobachtete Gruppierung stellt sich damit gegen die im Grundgesetz verankerte Religionsfreiheit und bedient dabei Vorurteile und Ängste. In den letzten Jahren haben die wenigen Aktivisten dieser rechtsradikalen Gruppierung immer wieder erfolglos versucht, durch Großveranstaltungen für ihre Ideologie zu werben. Alle Versuche sind gescheitert. Sie haben gezeigt, dass diese rechtsradikale Gruppierung keinen Rückhalt in unserer Gesellschaft hat. Die Pro-Gruppierung ist keine Bürgerbewegung, sondern eine rechtsradikale Splittergruppe.
Und doch gilt es auch in unserer Stadt wieder ein deutliches Zeichen zu setzen. Bonn ist unsere Stadt – hier ist kein Platz für rechtsradikale Gruppierungen.
Wir, Bonner Bürgerinnen und Bürger, Gewerkschaften, Kirchen, Parteien, Verbände, Initiativen und Vereine setzen ein Zeichen gegen rassistische Hetze und religiöse Intoleranz!
Unter dem Motto: „Friedlich – Gemeinsam – Entschlossen!“ ruft der DGB-Kreisverband Bonn/Rhein-Sieg zur Beteiligung an der Kundgebung in der Brühler Straße 28 auf.
Samstag, den 2. April 2011 in Bonn
ab 11:00 Uhr in der Brühler Straße
Bonn ist eine internationale Stadt, Bonn ist bunt – nicht braun.