Deutscher Gewerkschaftsbund

DGB-Rentenkampagne 2016/2017

30.11.2016

Delegierte der IG Metall Köln-Leverkusen stellen Forderungen an die Politik auf

Die Delegierten der IG Metall Köln-Leverkusen (248) haben in ihrer Sitzung zwei Resolutionen verabschiedet.

1)  Zur aktuellen Rentendebatte

Sie begrüßen die Eröffnung der Rentendebatte mit den Vorschlägen der Arbeitsministerin. Kritisiert wird die vorgeschlagene „Haltelinie“ von 46%: Eine weitere Absenkung des Rentenniveaus unter die aktuelle 48 %-Marke muss verhindert werden. Langfristig ist die Entwicklung auf etwa 50 % notwendig. Zur Finanzierung gehört auch die Einbeziehung der Selbständigen, der Aufbau einer Demografiereserve sowie Steuerzuschüsse zur Rentenversicherung.

Strikt abgelehnt wird eine weitere Erhöhung des Renteneintrittsalters

2)  Rückkehr zur paritätischen Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung

Die Kölner IG Metall hat innerhalb weniger Wochen mehr als 16.000 Unterschriften für diese Forderung gesammelt. Vertreter der SPD, Grünen und der Linken unterstützen die Forderungen. IG Metall und DGB werden die weitere Diskussion mit Bundestagsabgeordneten der CDU und der FDP suchen, die bislang noch eine Unterstützung dieser Forderungen verweigern.

3)   Die IG Metall-Jugend verwies darauf, dass Industrie 4.0 auch eine neue Gesetzgebung im Jugendbildungsgesetz benötigt. Darüber haben sie inzwischen sieben Bundestagsabgeordneten der Region informiert, ihnen ihre Forderungen übergeben. Sie fordern u. a. eine Rechtssicherheit für alle Formen des dualen Studiums und deren Aufnahme ins Berufsbildungsgesetz sowie Lern- und Lehrmittelfreiheit für alle Bereiche der Ausbildung.

[Quelle: http://netkey40.igmetall.de/homepages/koeln_neu/2016/forderungenandiepolitik.html#LayoutElement_224746_496083600]


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