Deutscher Gewerkschaftsbund

Themenschwerpunkt Arbeit 4.0

13.07.2015

Personalrätekonferenz: „Digitalisierung und gute Arbeit im öffentlichen Dienst"

Computer und Internet sind längst alltägliche Arbeitswerkzeuge im öffentlichen Dienst geworden. Sie bieten den Beschäftigten Chancen bei der Bewältigung von Routineaufgaben und werden vielleicht in den kommenden Jahren auch für mehr Autonomie bei Arbeitsort, Arbeitszeit und bei der Gestaltung des Arbeitsplatzes geben. Der Digitalisierungsprozess muss aber von den Personalvertretungen mitgestaltet werden, um die mit ihm verbundenen Gefahren zu beherrschen.

Wir wollen gute Arbeit in den Verwaltungen, keine monotonen Abläufe. Wir wollen auch im öffentlichen Dienst sichere Beschäftigungsverhältnisse und die Förderung der Potenziale der Bediensteten. Und wir müssen den möglichen negativen Auswirkungen entgegentreten, etwa der Entgrenzung der Arbeit oder der Möglichkeit einer allumfassenden Leistungsund Verhaltenskontrolle. „Die Arbeit der Zukunft gestalten wir“ – das war unser Motto zum 1. Mai 2015. Nicht technische Möglichkeiten und computerisierte Arbeitsabläufe dürfen den Arbeitsplatz der Zukunft gestalten, sondern wir sind gefordert als Personalräte und Gewerkschaften. Wir müssen weiter um die Humanisierung der Arbeitswelt ringen. Im Mittelpunkt muss der Mensch stehen!

Personalrätekonferenz: „Digitalisierung und gute Arbeit im öffentlichen Dienst – zwischen grenzenloser Freiheit und totaler Überwachung“

Mittwoch, 16. September 2015, 10:00 bis 16:00 Uhr, Einlass: 8:30 Uhr

Tagungsort: Kulturzentrum Herne

 

Themen im Überblick

10:00 Uhr Beginn der Veranstaltung Digitalisierung im öffentlichen Dienst:

Perspektiven Guter Arbeit:  Andreas Meyer-Lauber Vorsitzender DGB NRW / Psychosoziale Auswirkungen der IT-Revolution: Prof. Alexander Markowetz (angefragt), Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn / Eigenverantwortung und Selbstbestimmung in der digitalen Verwaltung: Dr. Karsten Schneider, Leiter der Abteilung Beamte und Öffentlicher Dienst bei DGB Bundesvorstand Berlin

Podiumsdiskussion: Digitalisierung und Mitbestimung:

Prof. Alexander Markowetz (angefragt), Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Institut für Informatik / Hartmut Beuß,  Der Beauftragte der Landesregierung Nordrhein-Westfalen für Informationstechnik (CIO) / Stefanie Wallbruch, TBS Regionalstelle Dortmund / Roland Neubert Rechtsanwalt, bn-Rechtsanwälte / Moderation: Frank Fligge Journalist

12.30 Uhr Mittagspause

13.30 Uhr Workshops

16.00 Uhr Ende der Veranstaltung


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