Deutscher Gewerkschaftsbund

18.03.2017

1. Mai 2017 in Köln

DGB Köln

DGB Köln

Rede von Andreas Kossiski:

Lasst uns in diesem Moment an die Millionen Menschen in der Türkei denken, die für Demokratie und Freiheit gestimmt haben.
Lasst uns an Dennis, an Journalisten, an Wissenschaftler und Gewerkschafter denken, die im Gefängnis sind, weil sie ihre Meinung gesagt haben.
Lasst uns an unsere Freunde in Frankreich denken, die am nächsten Sonntag hoffentlich europäisch und demokratisch wählen.

„Wir sind viele! Wir sind eins!“

Die gesamte Rede

Rede von Andreas Meyer-Lauber:

Andreas Meyer-Lauber verwies in seiner Rede auf die erfolgreiche Arbeit der nordrhein-westfälischen Gewerkschaften. "Für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hat sich in den vergangenen Jahren einiges positiv entwickelt. Und zwar nicht nur in Tarifverhandlungen, sondern auch in der Politik. Vieles, was wir gefordert haben, wurde seit 2010 von der Landesregierung umgesetzt." Dazu zählten der gesetzliche Mindestlohn, das Tariftreue- und Vergabegesetz und ein neuer sozialer Arbeitsmarkt ebenso wie die Abschaffung der Studiengebühren und mehr Personal im öffentlichen Dienst. "Diese Erfolge zeigen: Gewerkschaft wirkt", so der DGB-Landesvorsitzende.

Rede als PDF

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft:

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat auf der zentralen DGB-Kundgebung zum 1. Mai in Köln den Gewerkschaften in Nordrhein-Westfalen für ihren Einsatz für Mitbestimmung, Sozialpartnerschaft und gute Arbeit gedankt. „Zusammen mit den Gewerkschaften haben wir den Arbeitsmarkt ein Stück fairer gemacht. Gemeinsam haben wir den gesetzlichen Mindestlohn erstritten und damit nicht nur eine Grenze gegen Lohndumping gesetzt, sondern auch die Tarifparteien gestärkt. Wir gehen gegen den Missbrauch bei Leiharbeit, Werkverträgen und Minijobs vor. Gemeinsam treten wir für Gerechtigkeit, Solidarität und gleiche Chancen für alle ein. Gemeinsames Ziel ist, NRW auch in den kommenden Jahren gerechter und lebenswerter zu machen. Das Motto ‚Wir sind viele. Wir sind eins.‘ wird mit Leben gefüllt durch all die, die sich gewerkschaftlich, ehrenamtlich oder auf andere Weise gesellschaftlich engagieren. Respekt und Dank für diesen Einsatz“, sagte Kraft.

Zur Pressemitteilung

Redebeitrag DGB Jugend Köln:

"Viele Menschen haben bei den letzten Landtagswahlen die AfD gewählt, ohne leider zu wissen, wofür diese Partei wirklich steht. Deswegen ist es wichtig, die wahren Vorhaben der AfD aufzudecken. Und zu verhindern, dass dies auch bei uns in NRW passiert. Wir wollen keine Populisten in unserem Landtag."

Die gesamte Rede

Rede von Astrid Rogge-Musall, ver.di:

"Mit noch so großem persönlichem Engagement kann man das strukturelle Defizit nicht ausgleichen. Das erkennen immer mehr Beschäftigte - und sie erkennen, dass ihre Geduld und ihre Haltung, für kranke Menschen da sein zu wollen und ihr Team nicht im Stich zu lassen, oft gnadenlos ausgenutzt wird. Immer mehr organisieren sich in ver.di und beginnen sich gemeinsam zu wehren. Die Beschäftigten in den Krankenhäusern verschaffen sich den Respekt, den ihre Arbeit verdient. Das habt ihr, liebe Kolleginnen und Kollegen, mit dem „weißen Block“ heute im Demonstrationszug eindrucksvoll gezeigt! Die zahlreichen bundesweiten Proteste und kreativen Aktionen der Beschäftigten in den Krankenhäusern zeigen Wirkung. Ab Januar 2019 soll es in sogenannten „pflegesensitiven Bereichen“ Personaluntergrenzen geben. Endlich erkennt auch die schwarz-rote Koalition an, dass es gute Pflege und Versorgung nur mit einer angemessenen Personalausstattung geben kann."

Die gesamte Rede


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Dieser Artikel gehört zum Dossier:

1. Mai 2017 in der Region Köln-Bonn

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