Deutscher Gewerkschaftsbund

27.07.2010
Gewerkschaften haben viele Gesichter

Rainer Bohnet

Rainer Bohnet

Warum bist du in die Gewerkschaft eingetreten?

Das war keine Frage. Mein Vater war überzeugter Gewerkschafter und ich bin es immer noch. Denn die Interessen der abhängig Beschäftigten müssen gebündelt und solidarisch vertreten werden.

Wie bist du auf die Gewerkschaft aufmerksam geworden?

Über meinen Vater wurde ich auf die Gewerkschaft aufmerksam gemacht. Sie war in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts eine feste gesellschaftspolitische Größe. 

Warum sind Gewerkschaften aus deiner Sicht wichtig?

Sie sind die einzige gesellschaftspolitische Organisation, die sich für Arbeitnehmerinteressen einsetzt. Und ohne Gewerkschaften sähe unser Land völlig anders aus.

Wie hat sich Gewerkschaftsarbeit aus deiner Sicht verändert?

Gewerkschaftsarbeit ist komplexer und vielschichtiger geworden. Den klassischen Arbeiter gibt es immer seltener. Und der Kampf gegen den Neoliberalismus müssen die Gewerkschaften offensiv führen.  

Wie sähe die (Arbeits-)Welt ohne Gewerkschaften aus?

Eine Welt ohne Gewerkschaften wäre kalt und menschenverachtend. Der Neoliberalismus hätte obsiegt und unsere Gesellschaft wäre gespalten und brüchig.

Warum engagierst du dich bei der Gewerkschaft Transnet?

Ich arbeite seit über 30 Jahren in diversen ehrenamtlichen Funktionen. Dieses politische Engagement ist für mich wichtig. Ich gestalte aktiv mit und übernehme Verantwortung.


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