Deutscher Gewerkschaftsbund

03.05.2019

Bei Rassismus und Antisemitismus reicht kein Platzverweis!

Bei der diesjährigen Kölner Maidemonstration fielen drei Personen aus dem rechtsradikalem Umfeld auf. Sie liefen als Kleingruppe im Demonstrationszug mit. Ein sofortiger Ausschluss durch die Polizei war nicht möglich, weil die bloße Anwesenheit und die mitgeführten Plakate dazu nach dem Versammlungsrecht nicht ausreichten.

Da sie unsere Demonstration nicht freiwillig verließen, wurden sie permanent von unseren Ordner/innen und der Polizei beobachtet.
 
Erst nachdem eine der drei Personen „1. Mai, judenfrei“ rief, konnte die Polizei sofort einschreiten, die Personalien feststellen, die Personen von unserer Kundgebung ausschließen und eine Strafanzeige wegen Volksverhetzung aufnehmen.

Der Täter muss sich jetzt für die antisemitische Aussage in unserem Rechtsstaat verantworten!

Vielen Dank an unsere aufmerksamen Teilnehmer/innen, die die Anwesenheit der drei Rechtsradikalen sofort gemeldet haben ... an unsere Ordner/innen, die umgehend zur Stelle waren ... und an die Polizei, die konsequent eingegriffen hat.


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Jörg Mährle

Jörg Mährle

Jörg Mährle

 

Jörg Mährle arbeitet seit 2000 beim DGB in verschiedenen Funktionen. Seit 12/2017 ist er Geschäftsführer der DGB-Region Köln-Bonn. Vorher hat er erfolgreich eine kaufmännische Ausbildung in einem Handwerksbetrieb sowie ein Magisterstudium (Politikwissenschaften, Erziehungswissenschaften und Geografie) abgeschlossen. Er wurde 1966 in Kiel geboren.


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