Deutscher Gewerkschaftsbund

23.03.2019

Strukturwandel mit Haltung

Am 22.3.2019 fand im Rhein-Erft-Kreis eine Regionalkonferenz der SPD statt, um über den Strukturwandel  im Revier zu diskutieren. Manfred Maresch (IG BCE) machte dabei noch einmal deutlich, welche wirtschaftliche Bedeutung die Energiewirtschaft für die Region hat. Außerdem bekräftigte er die Forderung, dass die betroffenen Arbeitnehmer/innen nicht ins „Bergfreie“ fallen dürfen. Hierfür setzen sich Gewerkschaften mit aller Kraft ein.

Mein Part bestand darin, die Bedeutung von Industriearbeitsplätzen darzustellen: In der Regel hohe Löhne und Tarifbindung, Mitbestimmung, Bedarf an nachgelagerten Dienstleistungen und Handwerksleistungen. Beim Strukturwandel müssen gleichwertige Arbeitsplätze im produzierenden Gewerbe entstehen. Prekäre und nicht-tarifgebundene Arbeit, die zum Teil durch die Digitalisierung in den Bereichen Logistik, Paketdienst oder Fahrradkuriere  entstand,  ist keine Lösung. Hierzu braucht es aber eine Haltung, beispielsweise großen Online-Händlern, die auf Suche nach Grundstücken sind, ein deutliches NEIN zu sagen. Pulheim hat es vorgemacht.


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Jörg Mährle

Jörg Mährle

Jörg Mährle

 

Jörg Mährle arbeitet seit 2000 beim DGB in verschiedenen Funktionen. Seit 12/2017 ist er Geschäftsführer der DGB-Region Köln-Bonn. Vorher hat er erfolgreich eine kaufmännische Ausbildung in einem Handwerksbetrieb sowie ein Magisterstudium (Politikwissenschaften, Erziehungswissenschaften und Geografie) abgeschlossen. Er wurde 1966 in Kiel geboren.


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