Deutscher Gewerkschaftsbund

PM ver.di - 25.03.2020

ver.di fordert bestmöglichen Gesundheitsschutz für städtische Beschäftigte

Viele Beschäftigte der Stadt Köln leisten wichtige Beiträge zur Aufrechterhaltung der Infrastruktur. Dabei lässt sich die derzeitige Hauptprämisse „Sozialkontakte vermeiden“ zur Eindämmung der Corona-Epidemie nicht immer einhalten. „Aus vielen Einrichtungen der Kinderbetreuung, aber z.B. auch von Beschäftigten der Verkehrsüberwachung erhalten wir die Nachricht, dass es keinerlei Schutzmaterial gibt, nicht einmal Schutzmasken, geschweige denn ausreichend Desinfektionsmittel“, mahnt Achim Schlömer, Vorsitzender des ver.di-Ortsvereins Köln.

Die Mitglieder des Stadtrates, die morgen zu einer Sitzung zusammenkommen, werden von der Stadt Köln mit Atemschutzmasken ausgestattet. So gut und richtig diese Maßnahme zum Schutz der Gremiumsmitglieder ist, so wichtig wäre auch der Schutz der Beschäftigten. „Die Stadt Köln muss auch für den bestmöglichen Gesundheitsschutz ihrer Beschäftigten sorgen“, erklärt Daniel Kolle weiter. „Nicht nur die Mitglieder politischer Gremien haben Anspruch auf Schutzmaßnahmen, sondern alle Kolleginnen und Kollegen, die bei ihrer Arbeit die direkten Kontakte zu anderen Menschen nicht vermeiden können.“

Quelle: ver.di Köln


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Jörg Mährle