Deutscher Gewerkschaftsbund

PM ver.di KBL - 15.03.2019

Klinikverbund: Transparenz erforderlich

ver.di: Stadt Köln muss jetzt Farbe bekennen

Jüngst wurde öffentlich bekannt, dass die Fraktionsvorsitzenden im Rat der Stadt Köln und die Mitglieder des Aufsichtsrats der Kliniken der Stadt Köln gGmbH (KdSK) über den kurz bevorstehenden Abschluss einer Prozessvereinbarung zwischen der Stadt Köln und der Universitätsklinik Köln (UKK) zur Gestaltung eines Klinikverbundes informiert wurden. Zudem ist von einem weitergehenden Kreditbedarf bis zu 100 Millionen Euro zur Vermeidung einer Insolvenz der städtischen Kliniken die Rede.

Dazu erklärt der Bezirksgeschäftsführer des ver.di Bezirk Köln-Bonn-Leverkusen, Daniel Kolle: „Jetzt bewegt sich das Thema Klinikverbund. Wir warten seit Langem darauf, dass zum Angebot der Uniklinik Gespräche geführt werden können. Unser Interesse ist nach ersten informellen Gesprächen groß, endlich Details zu den Plänen kennen zu lernen, die auf die Beschäftigten beider Unternehmen großen Einfluss haben könnten. Wir werden dazu die Stadt und das UKK zu offiziellen Gesprächen einladen.“

„Wir stehen für Gespräche zur Verfügung. Der Abschluss einer Projektplanung erzwingt bei allen Beteiligten tiefer gehende Überlegungen, verbindliche Aussagen von allen Entscheidungsträgern und sorgfältige Abwägung aller Zahlen, Daten, Fakten und Argumente. ver.di steht dabei immer an der Seite aller Beschäftigten in den betroffenen Unternehmen“, so Wolfgang Cremer, Fachbereichsleiter des Landesfachbereich Gesundheit, Soziale Dienste und Kirchen in ver.di NRW.

„Sollen die städtischen Kliniken eine Zukunft haben, muss die Stadt Köln bereits jetzt weitreichende finanzielle Zusagen machen und erklären, dass sie für die Sanierung die erforderlichen Kredite aufbringen wird. Beschäftigte fürchten um ihre Arbeitsplätze, die Zukunft der Kliniken ist ungewiss. Jetzt braucht es Klarheit, welchen Kurs die Stadt gehen will. Zentrale Ziele müssen der Erhalt der Arbeitsplätze, die Sicherung der Arbeitsbedingungen und der Tarifbindung sein“, fordern beide Gewerkschaftsvertreter ein schnelles und deutliches Signal der Kommunalpolitik.

Quelle: ver.di Bezirk Köln-Bonn-Leverkusen, Volker Wenner, Pressesprecher


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