Deutscher Gewerkschaftsbund

PM KSSQ - 05.02.2020
Köln stellt sich quer

Historischer Tiefpunkt in der deutschen Nachkriegsgeschichte

Ungeheuerlicher Tabubruch in Thüringen

„In unseren Augen stellt die gemeinsame Wahl des neuen Thüringer Ministerpräsidenten Thomas Kemmerich (FDP) durch AFD und CDU einen unvorstellbaren Tabubruch in der politischen Kultur Deutschlands und einen Vertrauensbruch gegenüber den Wählern der FDP und der CDU in Thüringen dar. FDP und CDU machen sich damit zum Steigbügelhalter der besonders rechtsextremen AFD Thüringen und ihres Vorsitzenden Bernd Höcke“, so Witich Roßmann, Sprecher von Köln stellt sich quer und DGB - Vorsitzender in Köln.

Wenige Tage nach den Feierlichkeiten zum 75 jährigen Jahrestag der Befreiung des KZ Ausschwitz und nur wenige Monate nach der Ermordung des CDU Regierungspräsidenten durch rechtsextreme Täterfordert „Köln stellt sich quer“ die FDP und die CDU in Stadt, Land und Bund auf, sich für die unmittelbare Korrektur dieser skandalösen Wahl einzusetzen.

Angesichts dieser Situation ist nur eine Neuwahl in Thüringen in der Lage, den tiefgreifenden politischen Schaden unverantwortlichen Handelns zu korrigieren. Dieser Tabubrauch braucht eine eindeutige und schnelle Reaktion der Zivilgesellschaft!

"Köln stellt sich quer“ lädt ohnehin für den 11. Februar 2020 (18.00-20.00) zur Vorbereitung seines Großen Ratschlags „Neue Impulse gegen Rechts“ ins Bürgerzentrum Ehrenfeld ein.

Für den Sprecher*innenkreis Köln stellt sich quer

Witich Rossmann


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Köln stellt sich quer (2020)

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