Deutscher Gewerkschaftsbund

PM ver.di - 02.05.2012

Bsirske bei Jugendversammlung der Stadt Köln

Auf Einladung der Gesamtjugendvertretung erläuterte Frank Bsirske den anwesenden Auszubildenden anhand der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst das Tarifsystem und stellte die Neuerungen des Tarifabschlusses für die Auszubildenden im öffentlichen Dienst vor. Insbesondere die Regelung der Übernahme von Auszubildenden und die aktuelle Übernahmesituation bei der Stadt standen im weiteren Verlauf zur Diskussion.

Der Tarifvertrag für Auszubildende im öffentlichen Dienst sieht neben der Erhöhung der Ausbildungsvergütung in zwei Schritten um 50 € zum 1. März 2012 und um weitere 40€ im August 2013, die Übernahme von Fahrtkosten zum auswärtigen Berufsschulbesuch, die 6,5% der Ausbildungsvergütung überschreiten, sowie die Neuregelung des Urlaubsanspruches vor. Daneben steht die Neuregelung der Übernahme der Auszubildenden nach erfolgreicher Ausbildung. Bei bedarfsgerechter Ausbildung sind demnach alle Auszubildenden in ein Beschäftigungsverhältnis zunächst für ein Jahr zur Bewährung und bei erfolgreicher Bewährung unbefristet zu übernehmen.

ver.di hat die Aktion mit der Forderung nach der unbefristeten Übernahme aller Auszubildenden begleitet: „VIP: Ich senke den Altersdurchschnitt der Stadtverwaltung“ stand auf Karten, die ver.di an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter dem Hinweis auf das Durchschnittsalter der Verwaltung (derzeit über 44 Jahre) verteilt hat.

Das Thema Übernahme treibt derzeit die Auszubildenden und BeamtenanwärterInnen um. In den vergangenen Wochen hatte ein Schreiben des Stadtdirektors für Unruhe gesorgt, nachdem eine Übernahme der Auszubildenden nach erfolgreicher Abschlussprüfung aufgrund der aktuellen Haushaltslage, in Frage gestellt wurde. ver.di fordert dringend Klarheit, wie mit der Übernahmeregelung für den aktuellen Prüfungsjahrgang und die kommenden Jahrgänge umgegangen wird. Die Stadt darf die Kolleginnen und Kollegen nicht im Regen stehen lassen.

Dass die Übernahme überhaupt in Frage steht, sorgt angesichts der Tatsache, dass in den nächsten zehn Jahren fast 30% der Beschäftigten der Stadtverwaltung Köln altersbedingt ausscheiden für große Verwunderung bei der Gewerkschaft ver.di.

Für Rückfragen: Gewerkschaftssekretär Tjark Sauer 0151-1462901


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