Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 15/21 - 29.04.2021

1. Mai 2021: DGB Leverkusen fordert bezahlbare Wohnungen im Montanus-Viertel

DGB-Stadtverband Leverkusen

DGB-Stadtverband Leverkusen

Solidarität ist Zukunft – unter diesem Motto stellt der Deutsche Gewerkschaftsbund in diesem Jahr den Tag der Arbeit, am 1. Mai. Die Corona-Pandemie hat verheerende wirtschaftliche und soziale Folgen. Viele Menschen haben ihre Jobs verloren oder sind in Kurzarbeit; manchen Kleinbetrieben droht das Aus; weitere Arbeitsplätze werden verloren gehen. Wir werden uns zukünftig den großen Herausforderungen, wie zum Beispiel der digitalen Transformation oder der Verbesserung des Bildungs- und Gesundheitswesens stellen müssen. Der DGB-Standverband Leverkusen möchte aus der Brücke in Opladen ein Signal der Solidarität an alle Arbeitenden in Leverkusen senden.

Der Vorsitzende des DGB-Stadtverbandes, Jens Scheumer, appelliert an Stadtgesellschaft: „Niemand bewältigt die Pandemie allein – nur zusammen finden wir den Weg in eine gute Zukunft – mit guten Arbeitsbedingungen für alle in einer gesunden Umwelt. Nur gemeinsam mit allen Beschäftigten und mit Unternehmen, die ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden und nicht auf schnelle Profite setzen, wird es uns gelingen, die Krise rasch zu überwinden. Nur gemeinsam werden wir die weitere Spaltung der Gesellschaft verhindern. Wenn jeder nur an sich denkt, zerfällt unsere Gesellschaft. Nur wenn wir füreinander einstehen, werden wir unsere Demokratie stärken.“ Scheumer formuliert für Leverkusen ganz konkrete Forderungen, zum Beispiel mehr Sozialwohnungen im Montanus-Viertel und generell mehr Investitionen in den sozialen Wohnungsbau.

Die stellvertretende Vorsitzende, Nicole Ilbertz, fügt hinzu: „Solidarität ist kein Luxus, den wir uns in guten Momenten mal kurz leisten sollten. Sie ist das Mittel gegen Hetze und Spaltung, sie verhindert die Ausgrenzung von Menschen und sie nimmt Menschen die Angst, zurückgelassen zu werden. Sie hilft damit gegen die extreme Rechte und Verschwörungsideologen.“

Scheumer und Ilbertz: „Die Schwachpunkte in der Entwicklung Leverkusens bleiben weiter auf der Tagesordnung des DGB.“ Zu den offenen Fragen gehörten beispielsweise der Abschluss eines Tarifvertrags für alle Beschäftigten des Klinikums, eine bessere Unterstützung der während der Corona-Pandemie arbeitslos gewordenen Minijobber in Handel, Gastronomie und Kultur durch Beiträge zur Rentenversicherung oder die Sicherung eines größeren Angebots an Ausbildungsplätzen. Für die Lösung dieser Probleme werde der DGB Leverkusen „weiter mit aller Kraft kämpfen.“


Hinweis auf den 1. Mai 2021 im Netz:

 

DGB-Region Köln-Bonn:
Die Online-Beiträge werden am 1. Mai 2021
auf der Homepage des DGB Köln-Bonn: https://koeln-bonn.dgb.de/-/0JB,
auf der regionalen Facebook-Seite: https://www.facebook.com/DGBKoelnBonn  
und bei YouTube: https://www.youtube.com/channel/UC_Yv8xSxSEYloIY53fpwA7Q
veröffentlicht.

DGB NRW:
Mai-Rede von Anja Weber und ein Dialog mit Ministerpräsident Armin Laschet
Den Livestream aus Düsseldorf gibt es ab 12:00 Uhr unter https://duesseldorf-bergisch-land.dgb.de/-/0zj 

DGB Bund:
Den Livestream aus Berlin gibt es ab 14:00 Uhr unter https://www.dgb.de/erster-mai-tag-der-arbeit


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Jörg Mährle