Deutscher Gewerkschaftsbund

PM KSSQ - 12.05.2021

„Köln stellt sich quer“ verurteilt Angriffe auf Synagogen in Bonn und Münster

Das Bündnis „Köln stellt sich quer“ verurteilt die Angriffe auf die Synagogen in Bonn und Münster aufs Schärfste. Vor den beiden Synagogen hatten am Dienstag nach Presseberichten mehrere Personen lautstark demonstriert und auch israelische Fahnen angezündet und in Bonn der Eingangsbereich der Synagoge demoliert.

Die Gewalt im Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern ist auch für unsere Stadtgesellschaft ein Grund zu großer Sorge. Wir hoffen sehr, dass die diplomatischen Bemühungen der Staatengemeinschaft in den kommenden Stunden und Tagen Möglichkeiten der Deeskalation erwirken. Zugleich trauern wir mit allen Menschen, die in dieser Situation verletzt wurden oder Angehörige verloren haben.

Niemals werden wir aber dulden, dass Menschen in unserer Nachbarschaft diesen politischen Konflikt in Nahost zum Anlass von Hass und Menschenfeindlichkeit nutzen und ein jüdisches Gotteshaus angreifen oder beschädigen. Auch das Verbrennen von Fahnen ist ein beschämender Akt von Antisemitismus, den wir auf das Schärfste verurteilen. Die Zivilgesellschaft ist gefordert, aufmerksam, aktiv und engagiert für Gleichheit, Gerechtigkeit und Respekt und gegen Antisemitismus, Rassismus und die vielfältigen Diskriminierungen im Alltag einzutreten.

Sprecher*innenkreis Köln stellt quer
Jörg Detjen, Patrick Gloe, Reiner Hammelrath, Joanna Peprah, Witich Rossmann, Brigitta von Bülow, Sammy Wintersohl, Claudia Woermann-Adam


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Dieser Artikel gehört zum Dossier:

Köln stellt sich quer (2021)

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