Deutscher Gewerkschaftsbund

PM ver.di - 31.01.2013

ver.di Köln informiert: Tarifrunde der Länder

ver.di geht mit einer Forderung von 6,5 % mehr Gehalt  mit einer sozialen Komponente in die Tarifrunde für die rund 2,1 Mio. Beschäftigten im Geltungsbereich des öffentlichen Dienstes der Länder. Gleichzeitig wird der Urlaubsanspruch für die Länderbeschäftigten neu verhandelt.

Erstmals greift ver.di in dieser Tarifrunde auch die zunehmenden Befristungen im öffentlichen Dienst an. In Köln sind ca. 15.000 Tarifbeschäftigte in den Universitätskliniken, der Universität zu Köln, der Fachhochschule Köln, der Sporthochschule, in den 8 Finanzämtern, in der Justizvollzugsanstalt Köln, der Bezirksregierung Köln, dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb, in den 10 Gerichten und Staatsanwaltschaften allein im ver.di Organisationsbereich betroffen.

"Kostensteigerungen bei Energie, Lebenshaltung und Gesundheit treffen alle Beschäftigten – deswegen brauchen wir eine soziale Komponente ", betont ver.di Geschäftsführerin Christa Nottebaum. Bei den Gehältern der Länderbeschäftigten habe sich ein erheblicher Nachholbedarf im Vergleich zum öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen aufgebaut. Landesbeschäftigte verdienen für eine gleichwertige Tätigkeit mehrere hundert Euro im Jahr weniger. "Diese Gerechtigkeitslücke muss endlich geschlossen werden", fordert Nottebaum. ver.di setzt sich dafür ein, dass der öffentliche Dienst ein zukunftsfähiger Arbeitgeber wird. „Deshalb brauchen wir eine Übernahme aller Auszubildenden und ein Ende der Befristungen.“

Die Kündigung der Urlaubsregelung durch die Arbeitgeber weist die Gewerkschaft zurück. „Die Beschäftigten werden keine Verschlechterungen beim Urlaubsanspruch zulassen!“, ist sich Christa Nottebaum sicher.

ver.di strebt eine Laufzeit des Tarifvertrags von 12 Monaten an. Das Tarifergebnis soll zeit- und inhaltsgleich auf die rund 1,2 Mio. Beamtinnen und Beamte der Länder und Kommunen übertragen werden. In Köln sind von dieser Forderung ca. 6.000 Kommunalbeamtinnen und –beamte der Stadtverwaltung und des LVR betroffen (ver.di Zuständigkeitsbereich).

In Köln ist seit Mitte Dezember eine bezirkliche Aktions- und Arbeitskampfleitung (BAKL) eingerichtet. Diese BAKL setzt sich aus ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen nebst den zuständigen FachbereichssekretärInnen zusammen und bereitet die Begleitung dieser Tarifverhandlungen bis hin zu Streikmaßnahmen vor!

V.i.S.d.P.: ver.di Bezirk Köln, Christa Nottebaum, Handy 0171-9791751


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