Deutscher Gewerkschaftsbund

PM KSSQ - 26.03.2021

Köln stellt sich quer: Kein Platz für Nazis und rechte Coronagegner*innen

Für Samstagmittag wird in den sozialen Medien zu Kundgebungen im Zentrum von Köln aufgerufen – u.a. von Bianca Pfaffenholz und Dennis Mocha, beide bekannt für ihre Aktivitäten in der rechten Szene und bei den Demonstrationen von Coronagegnern – in „Köln ist aktiv“ und beim „Begleitschutz“, bzw. der „Kölner Mitte“.

„Am Samstag ist Coronaparty“, so der Kommentar zum Aufruf zur „Großdemo“ für das Grundgesetz, die offiziell wohl nicht angemeldet wurde. „Köln stell sich quer“ beobachtet diese Aufrufe von extrem Rechten und Corona-Leugnern mit großer Sorge – denn Kassel und auch der Versuch der Erstürmung des Reichstages haben gezeigt, wozu diese Demonstranten fähig sind. Und die Mobilisierung der rechten Szene scheint groß, der Zuspruch in den sozialen Medien zeugt davon.

Die Polizei und die Stadt Köln sind gefordert, die Einhaltung der coronabedingten Maßgaben und Hygienekonzepte durchsetzen.

„Köln stellt sich quer“ erklärt: "Die Provokation durch diese rechten Gruppierungen ist unerträglich. Mitten in Köln in großer Anzahl vorgeblich für das Grundgesetz demonstrieren zu wollen und damit viele Menschen in Coronazeiten bei stark ansteigenden Inzidenzahlen zu gefährden, ohne deren Recht auf Unversehrtheit der Person zu achten, ist menschenverachtend. Unter dem Deckmantel des vorgeblichen Kampfes für Freiheit wird Hass und Hetze gegen die Demokratie verbreitet, werden Verschwörungstheorien gepflegt und die Werte des Grundgesetzes mit Füßen getreten. Eine Demonstration mit solchen Parolen sichert nicht demokratische Grundrechte, sondern missbraucht sie für ihre Zerstörung.
In Köln ist kein Platz für Nazis, Reichsbürger*innen und Coronaleugner*innen."

Sprecher*innenkreis Köln stellt quer


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Dieser Artikel gehört zum Dossier:

Köln stellt sich quer (2021)

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