Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 024/16 - 27.04.2016

Tag der Arbeit in der Bundesstadt

DGB ruft zur Demonstration zum Marktplatz auf

„Zeit für mehr Solidarität“ lautet das Motto zum 1. Mai 2016 des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Die Gewerkschaften demonstrieren für mehr Solidarität – zwischen den arbeitenden Menschen, den Generationen, Einheimischen und Geflüchteten, Schwachen und Starken. „Es ist an der Zeit für mehr Solidarität, und wir brauchen mehr Solidarität!“, erklärt Bernd Weede, Vorsitzender des DGB Kreisverband Bonn/Rhein-Sieg, der die Kundgebung auf dem Marktplatz eröffnen wird.

„Der gesellschaftliche Zusammenhalt ist gefährdet. Die Polarisierung in der Gesellschaft nimmt zu. Das Ausmaß von Radikalisierung und Verrohung hat ein bedrohliches Ausmaß angenommen“, so Weede. „Wir Gewerkschaften werden unser „Nein zu Rassismus!“ stetig wiederholen. Wir gehen mit Argumenten gegen die Vorurteile in der Gesellschaft an. Zeitgleich bedeutet dies aber auch, dass wir weiterhin lautstark für Verbesserungen im sozialpolitischen Bereich eintreten. Den 1. Mai, unseren Tag der Solidarität, werden wir auch in diesem Jahr dafür nutzen!

Deutschland und Europa stehen vor großen Aufgaben: Hunderttausende sind vor Krieg und Terror zu uns geflüchtet. Wir sagen voller Überzeugung: Integration geht nur gemeinsam, mit gleichen Rechten für alle Beschäftigten. Geflüchtete und bereits lange oder immer hier lebende Menschen, dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Deshalb kann nur gelten: Keine Ausnahmen beim Mindestlohn, keine Absenkung von Arbeitsschutzstandards!“, so der Gewerkschafter.

Für die Gewerkschaften ist aber auch klar: Solidarität braucht einen handlungsfähigen Staat! Dazu gehören Investitionen in Schulen, Kitas, Verkehrswege, den Wohnungsbau sowie mehr Personal im öffentlichen Dienst, bei der Polizei, in Schulen und Kitas.

Solidarität hört nicht vor dem Betriebstor auf. Weede erklärt: „Wir fordern ein wirksames Gesetz, das Missbrauch verhindert: Kein Lohndumping, keine Zwei-Klassen-Gesellschaft, keine Unterschiede in der Mitbestimmung!“

Traditionell um 11 Uhr startet der Demonstrationszug am DGB-Haus an der Endenicher Straße Richtung Marktplatz, wo um 12 Uhr die Kundgebung beginnt. Die Mairede hält in diesem Jahr Eva Maria Welskop-Deffaa, vom ver.di Bundesvorstand. Neben gewerkschaftlichen Themenpavillons gibt es vielfältige Möglichkeiten zur Information an Ständen aus dem gesellschaftlichen und politischen Bereich. Für die Kleinen stehen Hüpfburg und Kinderkarussell bereit.

Musikalisch begleiten die Kundgebung Thomas Heck And Friends. Ferner steht in diesem Jahr der Bonner Kabarettist Norbert Alich mit auf der DGB-Bühne.

Aufruf des DGB zum Tag der Arbeit 2016: http://koeln-bonn.dgb.de/-/V5b 
Maizeitung der DGB Region Köln-Bonn: http://koeln-bonn.dgb.de/-/VK4 

Hinweise für die Presseberichterstattung am 1. Mai:
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