Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 36/2011 - 08.07.2011
DGB-Region Köln-Bonn und DGB-Bezirk NRW

Klares Bekenntnis zum Logistikstandort NRW

Teaserbild Andreas Kossiski Logistik-Veranstaltung

DGB-Region Köln-Bonn

Im Rahmen der Veranstaltung „Logistik Drehscheibe Europa – ist die Region Köln/Bonn gerüstet?“, die am 8.7. in Köln stattfindet, hat der DGB NRW ein klares Bekenntnis der Politik zum Logistik-Standort Nordrhein-Westfalen gefordert. „Gerade eine ökologische Industriepolitik erfordert eine aktive Gestaltung der Verkehrs-, Energie- und Kommunikationsströme“, erklärte Andreas Meyer-Lauber, Vorsitzender des DGB NRW. „Die Hände in den Schoß zu legen hätte fatale Konsequenzen für die Entwicklung unseres Landes. Wir dürfen nicht zulassen, dass Firmen und Arbeitsplätze abwandern und Innovationen ausbleiben.“

In den benachbarten Benelux-Ländern würden bereits konkrete Infrastrukturmaßnahmen umgesetzt, so Meyer-Lauber weiter. „Die positiven Effekte, die aus diesen Maßnahmen hervorgehen, dürfen nicht an der Landesgrenze verpuffen. NRW muss jetzt handeln und mit eigenen Ideen und Projekten dafür sorgen, dass wir den Anschluss an unsere Nachbarländer nicht verlieren. NRW ist eine wichtige Drehscheibe in der Logistikkette Europas, diesen Platz müssen wir aktiv ausfüllen.“

Am Beispiel der DHL machte Andreas Kossiski, Vorsitzender der DGB Region Köln/Bonn, deutlich, wie sensibel die Logistikbranche reagiert, wenn die Rahmenbedingungen nicht stimmen. „Durch den Weggang der DHL vom Flughafen Köln/Bonn sind in Leipzig - und nicht hier bei uns - rund 2.000 neue Arbeitsplätze entstanden. Eine bessere Standortpolitik mit mehr Planungssicherheit für die Unternehmen und Beschäftigten hätte sicherlich zum Jobmotor für die Region Köln/Bonn werden können.“

Meyer-Lauber und Kossiski betonten, dass gewerkschaftliche Politik niemals gegen die Bürgerinnen und Bürger gemacht wird. „Wir legen großen Wert auf die Information und Beteiligung von Betroffenen. Tatsache ist aber, dass gute Arbeit mit tariflichen Einkommen Voraussetzung für den Wohlstand und die positive Entwicklung unseres Landes ist. Die Herausforderung für Politik und Gewerkschaften ist es, Bürgerbeteiligung, Ökologie und Industriepolitik in Einklang zu bringen.“


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