Deutscher Gewerkschaftsbund

PM ver.di KBL - 21.03.2018

Tarifrunde öffentlicher Dienst: Erfolgreiche Warnstreiks

4.700 Streikende senden in Köln ein starkes Signal

Für den 20. und 21. März 2018 hatte die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di die Tarifbeschäftigten des Bundes und der Kommunen, sowie der kommunalen Unternehmen in Nordrhein-Westfalen zu ganztägigen Warnstreiks aufgerufen. Landesweit wurden heute alleine 8.000 Streikende erwartet. Gefolgt sind dem Aufruf sogar 14.500 Beschäftigte. An den drei Kundgebungen in Köln auf dem Wiener Platz, dem Hans-Böckler-Platz und an der Scheidtweilerstraße nahmen im Verlauf des Tages 4.700 Kolleginnen und Kollegen u.a. der Stadt Köln, der KVB, der Rhein-Energie, der Stadtwerke Bonn und des Landschaftsverbands Rheinland teil.

Dazu erklärte Daniel Kolle, Bezirksgeschäftsführer des ver.di Bezirks Köln-Bonn-Leverkusen: „Das war ein starkes Signal aus Köln an die Arbeitgeberseite. Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes erwarten ein Angebot, das ihren tagtäglichen Leistungen Rechnung trägt. In den vergangenen Wochen haben wir bewusst so gestreikt, dass Bürgerinnen und Bürger so wenig wie möglich betroffen waren. Das Ergebnis war leider: auch nach zwei von drei vereinbarten Runden gab es keinerlei Angebot, trotz der vollsten öffentlichen Kassen aller Zeiten. Deshalb haben wir den Druck nun deutlich erhöht. Weitere Warnstreiks nach den Osterferien sind nun nicht mehr auszuschließen“, so Kolle nach Abschluss der Kundgebungen.

Die Gewerkschaft ver.di fordert für die rund 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten des öffentlichen Dienstes in Bund und Kommunen sechs Prozent mehr Lohn und Gehalt, mindestens aber 200 Euro pro Monat. Gleichzeitig sollen die Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte um 100 Euro pro Monat erhöht werden. Zudem verlangt ver.di, Auszubildende nach einem erfolgreichen Abschluss verpflichtend zu übernehmen.

Die nächste Tarifverhandlungsrunde wurde für den 15. und 16. April in Potsdam vereinbart.

Quelle: Ver.di Bezirk Köln-Bonn-Leverkusen


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