Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 13.02.2009 - 13.02.2009
DGB-Jugend Köln

DGB-Jugend: Auftakt der Kampagne "Keine Stimme für Nazis"

„Keine Stimme für Nazis“ will alle demokratisch denkenden Menschen in Köln hinter einer gemeinsamen Idee vereinen, die wahrnehmbar nach außen getragen wird: Die Wahl rechtsextremer Gruppierungen ist weder eine politische Alternative noch Protest.

Demokratische Organisationen, Vereine und Künstler wollen mit diesem Aufruf deutlich machen, dass sie den Neonazis den öffentlichen Raum nicht überlassen. Wir wollen möglichst viele Menschen gewinnen, die sich aktiv beteiligen und sich in ihrem persönlichen Umfeld gegen die Wahl extrem rechter Gruppierungen stark machen.

Wir möchten in den kommenden Monaten über die sogenannte „Bürgerbewegung“ pro Köln und andere rechtsextreme Parteien in Köln und dem Umland von Köln informieren. Die Aktivitäten sollen schwerpunktmäßig bis zur Wahl statt finden. In der Zeit vom 26. April bis 1. Mai 2009 ist eine „Aktionswoche gegen Rechts“ geplant.

Viele Künstler aus der Jugendkulturszene, zu nennen ist hier Hans Nieswandt, die Microphon Mafia und das Netzwerk „No historical backspin“ unterstützen die Kampagne. Ebenfalls hat der Comedian Serdar Somuncu für einen Auftritt in der „Woche gegen Rechts“ zugesagt. Des Weiteren werden wir gemeinsam mit der Rheinflanke / Köln-Kickt ein großes Fußball Turnier am 21. Mai 2009 durchführen. Ebenfalls werden wir ein Konzert vor der Kölner Kommunalwahl durchführen.

Des Weiteren werden wir im Rahmen der Kampagne….

• die Wahlprogramme der demokratischen Parteien vergleichen.
• eine allgemeine Aufklärungsarbeit mit den Themen: Rassismus, An
tisemitismus, Faschismus, Anti-Islamismus durchführen.
• die „Grauen Wölfe“ und ein „NPD Verbot“ thematisieren.
• viele Aktionen und Veranstaltungen innerhalb der Jugendkulturszene
durchführen.

Gerade in der Jugendkultur versucht die „Neue Rechte“ mit Hilfe der Musik und Mode Fuß zu fassen und möchten Jugendliche ansprechen. Pro Köln hat mit der Zeitung „Objektiv“ versucht, populistisch auf Minderheiten einzu-schlagen.
„Rassistische Parolen von der „Bürgerbewegung“ pro Köln, wie z.B.:
„Ausbildungsplätze statt Zuwanderung“ sind für uns nicht hin zu nehmen,“ sagt Stephan Otten, Jugendbildungsreferent des DGB-Köln. „Die Forderung der Kölner DGB-Jugend lautet ´Ausbildung für alle´“, macht er deutlich.

„Keine Stimme für Nazis“ wird unterstützt von...

DGB-Jugend Köln / "Mach meinen Kumpel nicht an! Verein gegen Ausländerfeindlichkeit und Rassismus e.V." / Kölner Jugendring / SDAJ Köln / DIDF-Jugend Köln / BSV Köln / Al Dente Recordz / Schüler gegen Rechts / Rheinflanke Köln-Kickt / BSV Rhein-Berg / SJD-Die Falken

 

V.i.S.d.P.: Stephan Otten, DGB-Jugend Köln, Hans-Böckler-Platz 1, 50672 Köln


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Dieser Artikel gehört zum Dossier:

Köln stellt sich quer 2009

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