Deutscher Gewerkschaftsbund

27.07.2010
DGB Rhein-Berg.

Antikriegstag 2010 in Bergisch Gladbach

Krieg beginnt mit Worten und endet mit Waffen – Waffen, die immer mehr Zerstörungspotential beinhalten. Der Autor, Regisseur und Filmproduzent Frieder Wagner setzt sich seit 2003 für die Bekanntmachung der Auswirkungen von Uranmunition ein. Für den Film „Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra“, der in der WDR-Reihe „Die Story“ ausgestrahlt wurde,  erhielt er den Europäischen Fernsehpreis bei der ÖKOMEDIA 2004.

Programm  1. September 2010
19.00 Uhr Begrüßung, Dieter Ali, DGB Rhein-Berg
19.05 Uhr Einführung in den Film „Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra“
19.15 Uhr Filmvorführung „Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra“
20.00 Uhr Können Filme die Welt  verändern? Frieder Wagner über Folgen des Films und die Reaktionen auf die Ausstrahlung

Ort:
Volkshochschule Bergisch Gladbach
Haus Buchmühle, Vortragsraum (116)
Buchmühlenstraße 12
51465 Bergisch Gladbach

Eintritt: 
Der Eintritt ist kostenlos.

Veranstalter:
DGB-Region Köln-Bonn

Frieder Wagner
Einladung zum Antikriegstag 2010 in Bergisch Gladbach (PDF, 81 kB)

Einladung zum Antikriegstag am 1. September 2010 in Bergisch Gladbach.

Faktensammlung zur Uranmunition von Frieder Wagner (PDF, 280 kB)

Zitat: "Trotz aller noch existierenden offenen Fragen hat die neuere und insbesondere die unabhängige Forschung hinreichend Beweise erbracht, dass Menschen, die Uranpartikelchen in ihren Körper aufgenommen haben, seien es Soldaten oder Zivilbevölkerung, aber vor allem Kinder und Jugendliche, einer schweren Gefährdung ihrer Gesundheit und ihres Lebens ausgesetzt sind."

Literaturhinweis:

Autor: Frieder Wagner (Hrsg.)
Titel: Uranbomben: Die verheimlichte Massenvernichtungswaffe

Beschreibung: "Seit dem Golfkrieg 1991 nutzt die US-Army unter stillschweigender Duldung der NATO-Verbündeten urangehärtete Bomben und Granaten. Eine Studie der britischen Atomenergiebehörde aus dem Jahr 1992 besagt, dass beim Einsatz von 40 Tonnen dieser Munition bis zu 500.000 Todesopfer im Irak durch radioaktive Verseuchung zu erwarten sind. Im Krieg 1991 wurden aber allein 320 Tonnen eingesetzt. Wie furchtbar mögen die Folgen der Uran-Waffen in Bosnien (1995), in Jugoslawien (1999) und im zweiten Irak-Krieg (2003) sein? Es gibt alarmierende Hinweise, dass vor allem in Afghanistan (von 2001 bis heute) und im israelischen Krieg gegen den Libanon (2006) auch mit höher angereicherten Sprengsätzen experimentiert wurde mit der Zivilbevölkerung als Versuchskaninchen. Dieses Buch belegt faktenreich: Uranwaffen sind Massenvernichtungswaffen. " 


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