Deutscher Gewerkschaftsbund

1. Mai 2010

01.05.2010
DGB Köln

Reden beim 1. Mai 2010 in Köln

Bildung, Landtagswahl, Integration, Kommunalfinanzen, prekäre Beschäftigung, Finanzkrise und das Engagement der Gewerkschaften zur Arbeitsplatzsicherung standen im Focus der Reden beim 1. Mai 2010 in Köln.

Kundgebung in Köln
Kundgebung in Köln
Kundgebung in Köln
Kundgebung in Köln
Kundgebung in Köln
Kundgebung in Köln
















Rede von Andreas Kossiski (PDF, 66 kB)

Jedes Mal, wenn ihr an die Tankstelle fahrt, zahlt ihr rund 14 Cent mehr als es eigentlich sein müsste, denn die Spekulanten haben sich gerade das Öl ausgesucht. Auf den Weltmärkten wird aktuell 20mal mehr Öl gehandelt als produziert wird. Die Spekulationsgewinne zahlen wir alle – mit jeder Tankfüllung. Spekulanten wetten gerade auf die Zahlungsunfähigkeit von Griechenland, Portugal und Spanien. Jetzt kommt es darauf an, dass der Staat - dass die Staatengemeinschaft - diese hemmungslose Zockerei, eindämmt.

Rede der DGB-Jugend Köln (PDF, 55 kB)

Die junge Generation steht in Zeiten der Krise mehr denn je vor einer ungewissen Zukunft. Falls man sich in einem Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis befindet, so fragt man sich „Wie lange noch?“. Perspektive und Planungssicherheit fehlen, so lässt sich die Jugend bestimmt nicht unbeschwert genießen. Wobei man sich hier schon zu den Glückspilzen dieser Tage zählen kann, denn aktuell sind 10,4% der 15 bis 25 Jährigen erwerbslos!

Rede von Katharina von Hebel (PDF, 69 kB)

Wir brauchen endlich Regeln, die Leiharbeit begrenzen und fair gestalten. Mein Eindruck ist: Mit unserer beharrlichen Arbeit an dem Thema und mit unserer Kampagne haben wir als IGM Bewegung in die Sache gebracht. Die gesellschaftliche Stimmung gegen Lohndrückerei, schlechte Arbeitsbedingungen und Spaltung von Belegschaften ist reif!

Rede von Sevet Köksal (PDF, 61 kB)

Laut dem Forschungsbericht des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge fühlen sich jedoch lediglich 5% der Ausländer wenig bis gar nicht mit Deutschland verbunden, d.h. 95% der Ausländer fühlen sich mit Deutschland verbunden! Aber wie viel Prozent von Deutschland fühlt sich denn mit den Ausländern verbunden?


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