Deutscher Gewerkschaftsbund

02.11.2012

22. Mahnwache in Bergisch Gladbach

Seit 22 Jahren erinnert in Bergisch Gladbach eine Mahnwache an die Reichsporomnacht vom 9. November 1938, als in deutschen Städten Synagogen und jüdische Geschäfte in Brand gesteckt und vernichtet wurden. Das Signal für die industrielle Massenvernichtung von Menschen jüdischen Glaubens war gegeben. Der 9. November ist auch eine Mahnung für die Gegenwart, denn Antisemitismus, Ausländerfeindlichkeit und Rechtsextremismus sind noch lange nicht überwunden. Die Mordserien der NSU, neonazistische Aufmärsche und rechtsextreme Gruppierungen in Räten und Parlamenten mahnen uns, dass der Schatten der Vergangenheit immer noch auf der Gesellschaft lastet. Der Titel der Mahnwache „Gegen Ausländerfeindlichkeit und Rassismus, für Toleranz und soziale Gerechtigkeit“ zeigt, dass es um mehr geht, als um eine reine Erinnerungskultur: Aus der Vergangenheit lernen und Brücken in die Zukunft bauen. Es geht um ein friedliches und tolerantes Zusammenleben in sozialer Gerechtigkeit.

Samstag, 10.11.2012, 11:00 Uhr
Richard-Zanders-Str. / Bensberger Str., Bergisch Gladbach

Eröffnung und Begrüßung
Walborg Schröder, VVN-BdA

Grußwort
Lutz Urbach, Bürgermeister
der Stadt Bergisch Gladbach

Redebeitrag
Jürgen Schuh
Landsgeschäftsführer VVN-BdA

Redebeitrag
Melisa Dönmez BezirksschülerInnenvertretung

Redebeitrag
Jörg Mährle
DGB-Region Köln-Bonn

Musikalische Umrahmung


Nach oben