Deutscher Gewerkschaftsbund

21.09.2011

Gewerkschaftsgeschichte: Otto Däumel

Otto Däumel, geb. 1892, war gelernter Modellschreiner und seit 1910 Mitglied im "Deutschen Holzarbeiterverband", also einer Gewerkschaft. Die im ersten Buch geklebten Beitragsmarken reichen von 1910 bis 1920. Es zeigt die Wanderung des jungen Däumel auf der Suche nach Arbeit von Esslingen über Nürnberg, Würzburg, Eberbach, Mannheim, Aschaffenburg, Frankenthal nach Frankfurt, Mainz und Köln. Eingetragen ist auch die Zeit als Soldat im Ersten Weltkrieg.

 


Das zweite Buch beginnt 1921 und endet 1930. Es enthält einige Sondermarken, unter anderem für den Baufonds des Volkshauses in der Severinstr., Köln.

 


Die beiden Gewerkschaftsbücher wurden der DGB-Region Köln-Bonn in 2011 von dem Vorsitzenden der KölnSPD, Jochen Ott, übergeben. Die KölnSPD erhielt die Gewerkschaftsbücher vor ca. 20 Jahren von Amalie Däumel. Die Witwe Otto Däumels wollte die Bücher in guten Händen wissen.


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