Deutscher Gewerkschaftsbund

23.11.2018
Gewerkschaften unterstützen Protest gegen Demonstration von Rechtsradikalen in Leverkusen

DGB Leverkusen: Menschenrechte statt rechter Hetze

Unter dem Motto „Migrantinnen und Migranten haben Rechte“ findet am 24. November ab 13:30 Uhr auf dem Königsberger Platz in Leverkusen-Rheindorf eine Kundgebung statt. Sie soll ein Zeichen gegen eine zunehmend menschenverachtende und demokratiezersetzende Rhetorik aus dem rechtsextremen Spektrum und für die Einhaltung von Menschenrechten setzen. 

Samstag, 24. November 2018, um 13:30 Uhr

Leverkusen-Rheindorf, Königsberger Platz (nahe AWO) 

Der Protest wird auch von Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern unterstützt. Die Rechte von Migrantinnen und Migranten zu schützen und durchzusetzen,  Migrationsursachen wie Hunger, Umweltkatastrophen, Kriege, politische Unterdrückung, Abbau von Pressefreiheit und demokratischen Rechten zu verhindern und zu überwinden ist eine globale Herausforderung. Gewerkschaften setzen sich für Menschenrechte und die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ein, für gleichberechtigten Zugang zu Gesundheit, Bildung und sozialer Sicherung; sie halten daher den UN-Migrationspakt für einen wichtigen Baustein, diese Rechte zu erreichen. Gerade der Stadtteil Rheindorf in Leverkusen ist ein gutes Beispiel für gelungene Integration von Menschen, die dort seit den 50er Jahren aus allen Teilen Deutschlands, Europas und der Welt eine neue Heimat gefunden haben und bei allen Meinungsverschiedenheiten ein gutes nachbarschaftliches Zusammenleben praktizieren. Gegenseitiger Respekt ist die Grundlage für ein friedliches Zusammenleben in großer Vielfalt. Anlass für die Kundgebung in Rheindorf ist eine zeitgleich stattfindende Demonstration gegen den UN-Migrationspakt, zu der verschiedene rechtsradikale Gruppierungen aufgerufen haben. Der DGB und die Einzelgewerkschaften rufen dazu auf, am Samstag zum Königsberger Platz zu kommen und ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsradikalismus zu setzen. 

DGB-Stadtverband Leverkusen, Jens Scheumer

ver.di Leverkusen, Maik Gößling


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