Deutscher Gewerkschaftsbund

02.11.2020
Bürgerentscheid in Bonn

„Soll das Melbbad in seiner jetzigen Form ohne eine Wohnbebauung erhalten bleiben?“

In Bonn ist der Bau von Wohnungen dringend notwendig. Die städtische Wohnungsbaugesellschaft Vebowag möchte am Rande des Melbbades neben Räumen für neue Umkleiden und Sanitäranlagen, die der Stadtrat bereits beschlossen hat, auch etwa 90 Wohnungen bauen. Diese sollen auf einer Fläche entstehen, auf der sich bereits die alten, baufälligen Funktionsräume befinden. Die Fläche ist also bereits zu einem großen Teil versiegelt. Diesen Neubau lehnen einzelne Anwohnerinnen und Anwohner jedoch ab. Sie haben deshalb eine Bürgerinitiative gegründet und Unterschriften gesammelt. Der Rat der Stadt Bonn hat schließlich darüber abgestimmt, ob er sich dem Bürgerbegehren anschließt oder nicht. Da eine Mehrheit der Stadtverordneten das Wohnungsproblem in Bonn bekämpfen möchte, haben sie sich für den Bau der Wohnungen ausgesprochen und sich dem Bürgerbegehren nicht angeschlossen. Damit kam es zum Bürgerentscheid.

Der DGB Bonn/Rhein-Sieg empfiehlt den Bonnerinnen und Bonnern beim Bürgerentscheid mit „NEIN“ zu stimmen. Denn es steht nicht zur Debatte, das Melbbad zu schließen, sondern lediglich, ob bei der Sanierung der maroden Sanitäranlagen zugleich bezahlbarer Wohnraum für Pflegekräfte entstehen soll.

Alle Informationen sind auf der Homepage https://wohnen-am-melbbad.de zusammengetragen.

Eine Kooperation vom Universitätsklinikum Bonn, dem Deutschen Mieterbund Bonn/Rhein-Sieg/Ahr e.V, den Bonner Grünen, der Bonner SDP Fraktion, der Bonner Ratsfraktion der CDU und dem DGB Bonn/Rhein-Sieg.

Kampagne "Wohnen am Melbbad"

Kampagne "Wohnen am Melbbad"


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