Deutscher Gewerkschaftsbund

30.11.2018
Köln stellt sich quer

Aufruf „Keine städtischen Räume für die AfD“

Köln stellt sich quer

Köln stellt sich quer

Am 20. Dezember führt die AfD in den städtischen Räumlichkeiten der Kölner Volkshochschule im Rautenstrauch-Joest-Museum eine Veranstaltung durch. Das ist eine Zumutung!

Seit dem Bundesparteitag der AfD im letzten Jahr bekommt die AfD von privaten Besitzern in Köln keine Räumlichkeiten für ihre Veranstaltungen, daher drängt sie in städtische Häuser. Mit einer privaten Veranstaltung ist ihr das im Bürgerhaus Stollwerck gelungen.

Auch wenn die AfD demokratisch gewählt wurde, richtet sich unser Protest gegen ihr extrem rechtes, rassistisches, antisemitisches, antidemokratisches, sexistisches und Gewalt verherrlichendes, menschenfeindliches Gedankengut verbunden mit Hetzkampagnen.

Köln stellt sich quer fordert Keine städtischen Räume für Rechtsextreme!

Wir fordern die Kölner Stadtverwaltung auf, zeitnah die Satzung für die Nutzung von städtischen Räumen zu ändern und damit die Grundlage zu schaffen, Auftritte und Veranstaltungen von demokratie- und rechtsstaatsfeindlichen Gruppen zu untersagen.

Die AfD ist verlogen, wenn sie sich auf demokratische und rechtsstaatliche Prinzipien beruft, obwohl sie diese eigentlich verachtet und abschaffen will.
Insbesondere unterstützen wir die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volkshochschule und der städtischen Einrichtungen, die kein Interesse daran haben, dass städtische Räume als Tribüne für rassistische und menschenverachtende Propaganda genutzt werden.

Lasst uns gemeinsam in der Adventszeit protestieren:
Bunt und kreativ!

Donnerstag, 20. Dezember 2018, ab 17.30 Uhr, vor dem
Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstraße 29-33

Aktuelle Informationen auf der Facebook-Seite von "Köln stellt sich quer"


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Dieser Artikel gehört zum Dossier:

Köln stellt sich quer (2018)

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