Deutscher Gewerkschaftsbund

01.07.2010

ver.di nimmt Leiharbeit in den Fokus

Ob am Fließband, in der Kantine, in den Schwimmbädern, im Kundenservice oder im Vorzimmer, ob als Krankenpfleger, als Müllsortierer oder Fahrer – Leiharbeiter gibt es inzwischen fast in jeder Branche. Besonders häufig sind sie in der Produktion, in der Abfallwirtschaft und inzwischen auch im Gesundheitswesen zu finden.

Sie machen die gleiche Arbeit wie die Mitglieder der Stammbelegschaft, gehen aber mit deutlich weniger Geld nach Hause. Meist bekommen sie keine Zuschüsse für das Kantinen-Essen und nur das Allernötigste an Sicherheitskleidung. Und sie sind die ersten, die in einer Flaute wieder gehen müssen. Damit muss Schluss sein. Leiharbeiter sollen hundert Prozent bekommen – das gleiche Einkommen und die gleichen Arbeitsbedingungen wie die Stammbelegschaft.

Leiharbeit ist längst kein Randproblem mehr. Leiharbeit gefährde zusehends die Arbeitsbedingungen der Stammbeschäftigten und verdränge schon heute in einem Viertel aller Betriebe reguläre Beschäftigung. Deshalb ist Leiharbeit ein Problem der gesamten Belegschaft.

Mehr zur ver.di-Kampagne unter: www.hundertprozentIch.de


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Leiharbeit/Zeitarbeit

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