Deutscher Gewerkschaftsbund

01.08.2010

Literaturhinweis: Papier für die Welt

Die rheinische Firma Zanders und ihre Arbeiter

"Papier für die Welt - Die rheinische Firma Zanders und ihre Arbeiter" ist ein Versuch, eine Gewerbebranche, die bis ins 20. Jahrhundert hinein, historisch gesehen, in Deutschland meist nur am Rande oder eher firmenspezifisch betrachtet wurde, unter sozialpolitischen Aspekten genauer zu beleuchten. Wie lebten und arbeiteten Papierarbeiter im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert? Was bedeutete für sie und ihre Arbeitergeber, die Papierfabrikanten, der industrielle Wandel - diese Fragen, besonders aber die Frage nach dem sozialpolitischen Miteinander, stehen im Mittelpunkt der hier vorliegenden Ausführungen.

Ortstermine Bd 21

Am Beispiel des Papierunternehmens Zanders aus Bergisch Gladbach bei Köln, das im 19. Jahrhundert aufgrund seiner hervorragenden Papierqualität zu Weltruf gelangte, werden Aspekte des sozialen, wirtschaftlichen und nicht zuletzt auch politischen Agierens von Papierarbeitern und Papierfabrikanten beleuchtet. Besonders aufschlussreich ist hierbei die gegenüberstellende Betrachtungsweise der Ansichten von Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu diesen Gesichtspunkten, die in einer Zeit der politischen und gewerkschaftlichen Neuformierung im Deutschen Reich zunehmend differierten. Eine umfangreiche Auswahl an Bildern und Dokumenten konkretisiert und ergänzt die dargestellten Untersuchungsergebnisse.


Nach oben

Dieser Artikel gehört zum Dossier:

Literaturhinweise zur Gewerkschafts- und Sozialgeschichte in der Region Köln-Bonn

Zum Dossier

Zuletzt besuchte Seiten